Das HR KPI Cockpit bündelt operative HR-Auswertungen in einer geschützten Oberfläche. Es ersetzt keine fachliche Freigabe, sondern liefert eine nachvollziehbare Sicht auf Headcount, Fluktuation, Absenzen, GLZ, Restferien und Datenqualität.
Die wichtigste Regel lautet: Eine Kennzahl ist nur so belastbar wie die Quelldateien, Filter und fachlichen Ausschlüsse, die zu ihrer Berechnung verwendet wurden. Deshalb beginnt jede Auswertung mit dem Datenstatus.
Diese Reihenfolge verhindert, dass alte Dateien, leere Filter oder unvollständige Exporte als Managementzahlen verwendet werden.
Filter sind fachliche Eingriffe in die Sicht. Deshalb muss bei jeder Auswertung klar sein, ob ein Filter nur aktive Mitarbeitende, Austritte oder beide Datenbereiche betrifft.
Headcount ist die Basis fast aller HR-Kennzahlen. Sprünge gegenüber Vormonat oder Vorjahr müssen erklärbar sein, zum Beispiel durch Eintritte, Austritte, Organisationswechsel oder geänderte Quelldateien.
Die Fluktuation wird aus ausgeschiedenen Personen berechnet. Relevant sind vor allem Arbeitnehmerkündigungen. Praktikanten, befristete Verträge, Pensionierungen und Arbeitgeberkündigungen werden für die relevante Fluktuation ausgeschlossen.
Absenzen werden nach Stunden/Tagen und Organisation ausgewertet. Die Krankenquote nutzt Krankheitstage im Verhältnis zu FTE und Arbeitstagen. Unfalltage können je nach Quelle anders abgegrenzt sein und müssen daher vorsichtig interpretiert werden.
HR-Daten enthalten personenbezogene Informationen. Für Berichte an Management oder Dritte ist die Managementsicht zu bevorzugen. Detailtabellen mit Namen, Personalnummern oder Einzelfällen dürfen nur an berechtigte Personen gehen.